Was ist Stress?

Was Stress ist, wissen viele von uns sehr genau, so dass ich es mir erspare, das nochmal selbst zu beschreiben. Wer es nachlesen möchte, kann sich gerne auf dieser Seite näher dazu informieren:

Der Unterschied: kurzfristiger Stress und langfristiger Stress

Ich möchte die zuvor verlinkte Seite mit folgendem Absatz zitieren:

Die Stressreaktion kann in kurzfristigen/kontrollierbaren Stress und in chronischen/unkontrollierbaren Stress unterteilt werden. Bei der kurzfristigen Stressreaktion handelt es sich um einen für wenige Momente ablaufenden Mechanismus (z.B. bei Flucht oder Kampf) – bei der langfristigen Stressreaktion wird der Körper und die Psyche längerfristig belastet.

Die unkontrollierbare oder langfristige Stressreaktion

Auch hierzu möchte ich die zuvor verlinkte Seite zitieren:

Die unkontrollierbare Stressreaktion erleben wir, wenn die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen (z.B. soziales Umfeld, Erfahrungen, Strategien, Ideen, Kraft, Ausdauer) nicht ausreichen, um eine reale oder angenommene Bedrohung des Organismus zu bewältigen. Neben den kurzfristigen Stressempfindungen wird die Alarmstufe im Körper dann dauerhaft auf „ROT“ gesetzt.

Damit einhergehend werden andere Hormone (z.B. Cortisol) ausgeschüttet und die physiologischen Folgen für Gehirn, Organe, Zellen und unser Empfinden sind weitreichender und nachhaltiger. Unser Selbstvertrauen schwindet möglicherweise, wir fühlen uns z.B. ausgeliefert, ohnmächtig, müde und schwach. Bei der unkontrollierbaren Stressreaktion liegt die Ursache nicht nur im einzelnen Stressor selbst sondern wird auch durch die Menge und Haufigkeit der auftretenden Stressoren beeinflusst.

Wenn zu wir häufig und mit zu vielen Stressoren „konfrontiert“ werden, sodass keine wirkliche Entspannung mehr einsetzen kann, befinden wir uns vielleicht in einer scheinbar nicht anzuhaltenden Stressspirale.

Der Körper bleibt in Alarmbereitschaft, unser Denken wird eng, wir konzentrieren uns zunehmend nur noch auf negative Dinge (selektivere Wahrnehmung von Stressoren oder Gefährdungen).

Die Wissenschaft spricht dann von Hypercortisolismus, der dazu führen kann, dass die Verdaungsfunktion langfristig beeinträchtigt wird, Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen begünstigt werden und unser Sexualtrieb auf ein Minumum absinkt. Dies sind nur einige der Folgen für den Körper.

Dauerhafter Stress und Endometriose?

Kurzfristiger Stress mag ja zu verkraften sein. Aber dauerhafter Stress verändert den Körper und schränkt manche Funktionen extrem ein. Und zusätzlich fällt es uns schwerer, überhaupt noch zu entspannen.

Auf der oben verlinkten Seite ist eine Übersicht “Folgen von Stress für Körper und Psyche”, die ich mal hier auf diese Seite geholt habe. Mir fallen da so manche Symptome auf, die ich an mir und auch an anderen Endometriose-Betroffenen immer wieder sehe (natürlich unterschiedlich stark ausgeprägt). 

Für mich zeigt das auf, dass dauerhafter Stress unsere Symptome auf jeden Fall verstärken… Oder noch weiter gedacht: Ist der dauerhafte Stress der Hauptauslöser all dieser Symptome?
Ist die Endometriose vielleicht auch nur ein Symptom des dauerhaften Stresses?

Folgen von Stress für Körper und Psyche

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